Slow travel mit Edith Werner
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Neugierig auf die Welt

Artikel

Wütende Bauern an Weinenden Wassern
www.litprom.de, LiteraturNachrichten 125, Herbst 2016 (PDF)

Im Original heißt der Roman „Farmmord“. Dieser Titel weckt bei Südafrikanern Unbehagen, denn Morde an Farmern haben ein solches Ausmaß angenommen, dass
man schon von einer nationalen Krise spricht, und viele Farmer befürchten, eine
Landumverteilung mit kriminellen Mitteln sei im Gange...mehr

Bordeaux tanzt
www.tangodanza.de, Tangodanza 1 / 2016 (PDF)

Zum dritten Mal sammelten die Tangoclubs de Metropole Aquitaniens an der französischen Atlantikküste alle Kräfte und ließen ihre Stadt im Tangorhythmus vibrieren. Ein herrlicher Frühling half mit. Rund um die Kathedrale St. André, deren goldener Engel auf der Kirchturmspitze mitzutanzen schien, vermittelten die Tangopaare den Schaulustigen in den Straßencafés Lebensfreude pur...mehr

Hoffnung auf normales Leben
www.litprom.de, LiteraturNachrichten Winter 2015/18 (PDF)

Unter dem gnadenlos blauen Himmel der Wüstenstadt Hargeisa, aus der die Autorin stammt, feiert das Regime des somalischen Diktators mit verordnetem Massenaufmarsch sich selbst, während der trockene Wind dieses Dürrejahres die Vorboten der Revolte heranträgt. Nadifa Mohamed verwebt die Erlebnisse dreier Frauen zu einer bestürzenden, doch streckenweise fast poetischen Geschichte aus dem somalischen Bürgerkrieg der späten 1980er und frühen 1990er Jahre. Es ist der zweite Roman der jungen...mehr

Grausame Glitzerwelt - Jose Dalisay
ww.litprom.de, LiteraturNachrichten Winter 2014/15 (PDF)

In einer schwülen Augustnacht kommt ein Sarg auf dem Flughafen von Manila an, und niemand weiβ so recht wohin damit. Wer ist drin? Wie kam die Person zu Tode? Was steckt dahinter? Jose Dalisays Roman Soledad's Sister (Anvie Verlag, 2007, erw. Neuausgabe 2008) ist alles in einem: Krimi, Familiendrama, sozialpolitische Anklageschrift. Und er ist zum Totlachen. Der furiose Anfang führt uns mitten in ein brandheiβes Thema der philippinischen Gesellschaft. Ohne den Beitrag der Millionen von "Overseas Foreign Workers", kurz OFW genannt, die sich in Asien und im Nahen Osten als Hausmädchen, Gärtner oder Bauarbeiter verdingen, meist schlecht bezahit, oft misshandelt, würde die philippinische Wirtschaft wohl zusammenbrechen. Davon handelt Soledad's Sister. Edith Werner hat das Buch gelesen...mehr

Für's Leben lernen - Edith Werner
www.litprom.de, LiteraturNachrichten Winter 2014/15 (PDF)

Was haben Veronica in Ruanda, Tambu in Simbabwe und Mokgetu in Südafrika gemeinsam? Alle drei Mädchen erfahren in ihrem Schulalltag den Konflikt ihres Landes und die Gewalttätigkeit der Gesellschaft wie in einem Brennspiegel. Scholastique Mukasonga entwickelt ein Drama allmählich um sich greifenden Terrors und zunehmender Isolierung zweier Tutsi-Schülerinnen in einem katholischen Internat Ruandas im Vorfeld des Völkermords. Die Simbabwerin Tsitsi Dangarembga stellt ihre dörflichen Kultur und der subtilen Anpassung, die von ihr in der prekären Idylle eines englisch geprägten Internats erwartet wird. Der Johannesburger Kgebetli Moele lässt Mokgeti erzählen, wie es zu ihrer fast unausweichlichen Vergewaltigung kommt. In allen drei Romanen stehen junge Afrikanerinnen in der Spannung zwischen Selbstbehauptung und den Zwängen, denen sie ausgesetzt sind. Edith Werner hat sich mit ihnen beschäftigt…mehr

Ein letztes Schweigen – Ronald Flores
www.litprom.de, LiteraturNachrichten Winter 2013/14 (PDF)

Guatemala ist ein kleines Land, groß ist es an Naturschönheiten und Zeugnissen indianischer Hochkultur. Von den negativen „Superlativen“ seines tief verletzten Heimatlandes, vom schier endlosen Bürgerkrieg, den Morden der Todesschwadronen und dem Schweigen danach handelt Ronald Flores in seinem Roman Último Silencio (2001). Der vielseitige Autor hat sich seitdem in allen Gattungen und an einer Fülle von Themen versucht, doch Último Silencio bleibt sein meist gelesenes Buch…mehr

Die schwarze Sonne Brasiliens – Clarice Lispector
www.litprom.de, LiteraturNachrichten 4/2013 (PDF)

So nannte Tomás Eloy Martínez Clarice Lispector anlässlich der spanischen Neuausgabe ihrer Werke... Sehen ist der Wahnsinn des Körpers stand quer über dem Großfoto, das den Besucher durch alle Räume der imposanten Ausstellungshallen in der Banco do Brasil von Rio de Janeiro begleitete. In ihrem Heimatland ist die grande dame der modernen brasilianischen Literatur cult. Nun ist sie anlässlich des Brasilienjahrs der Frankfurter Buchmesse mit zwei Neuausgaben auch in Deutschland wieder präsent… mehr

Gay im Glashaus – Andrew Koh
www.litprom.de, LiteraturNachrichten 3/2013 (PDF)

Homosexuell in glitzy Singapur, da sitzt man im Glashaus. Und wenn man sich dann noch zu seinem Priester hingezogen fühlt, wird‘s eine Glaskathedrale. Andrew Koh hat sein eigenes Spießrutenlaufen im konservativen Klima des asiatischen Wirtschaftswunderländchens zu einem Kurzroman destilliert. Die klassische Dreiecksgeschichte etwas anders: zwei Männer und ein Gottesmann…mehr

Großstadt auf Goldgrund – Yangon und sein Delta
www.inasien.de, 2/2013 (PDF)

Im Park der Shwedagon Pagode werden für die 2600 Jahrfeier Ballons aufgehängt. Bänder von Kerzen schmücken den Umgang der goldenen Stupa. Die Anfänge dieses leuchtenden spirituellen Zentrums von Myanmar verlieren sich im Dunkel der Geschichte. Allgegenwärtig sind heute die Baukräne dieses neuen kleinen Tigers in Südostasien, dessen politische Öffnung einen rasanten Wirtschaftsaufschwung befeuert…mehr

Junges Blut und schnelle Autos – Sifiso Mzobe
www.litprom.de, LiteraturNachrichten 4/2012 (PDF)

Jung ist Sifiso Mzobe, und noch jünger sind die Helden seines Romanerstlings Young Blood. Die Kriminalstory aus dem Township Umlazi bei Durban hat den Autor mit einem Schlag in die ersten Reihen der Literatur Südafrikas katapultiert und ihm 2012 mit dem Wole Soyinka Preis eine der wichtigsten afrikanischen Literaturauszeichnungen eingebracht...mehr

Hokkien, Teochew, Kantonese oder Hakka? – Singapur
www.maerkte-weltweit.de, Asia Bridge 11/2012 (PDF)

Am Hightechstandort Singapur tummeln sich Menschen aus aller Welt. Auch Chinesen trifft der Geschäftsreisende hier häufig an. Viele von ihnen kamen einst als mittellose Einwanderer auf der Flucht vor Armut und Chaos im Niedergang des chinesischen Kaiserreichs. Reminiszenzen an ihre Kultur finden sich zwischen den Wolkenkratzern noch heute…mehr

Von Göttern und Geldern unter Palmen
www.litprom.de, LiteraturNachrichten 4/2011

Zum achten Mal stand im Oktober das Ferienparadies Bali im Zeichen der Literatur. Im kulturellen Zentrum Ubud hat sich das Writers & Readers Festival zum größten Schaufenster für indonesische Literatur entwickelt. Begonnen als Antwort auf den Bombenanschlag von 2002 ist es zum Treffpunkt für Literaten aus Südostasien und dem Westen geworden. Wenige Tage später übernahm das Singapore Writers Festival den Stab für den Wettlauf um internationale Anerkennung der südostasiatischen Literatur...mehr

Schrecken ohne Ende in Simbabwe
www.welt-sichten.org 3/2011(PDF)

"Es gibt viele Dinge, die Menschen sich nicht vorstellen können, aber nichts, was Menschen nicht fähig wären zu tun." Das Zitat aus einem Buch über die chinesische Kulturrevolution könnte das Motto von Peter Godwins Bericht aus Simbabwe in den letzten Jahren der Herrschaft von Robert Mugabe und seiner Zanu-PF sein: "The Fear"...mehr

Nachrichten von der Insel – Literatur aus Singapur
www.litprom.de, LiteraturNachrichten 1/2011 (PDF)

Singapur hat keine Lesekultur, klagt Buchmessechef Wayne Chou. Dennoch gibt es in Singapur literarische Entdeckungen zu machen, von Spannungsliteratur bis zu ironischer Kritik am allzu perfekten Inselstaat... mehr

Zu schön um traurig zu sein
Psychotherapie und Schönheitschirurgie in Buenos Aires
www.tangodanza.de 4/2010

"Sie kommen aus Deutschland?" fragt mich mein Banknachbar in der subte, der U-Bahn von Buenos Aires. Und schon verwickelt er mich in ein Gespräch über Sigmund Freud. Der Vater der Psychoanalyse ist für viele Porteños so etwas wie ein guter Onkel. Er hilft bei großen und kleinen Problemen. Wer gar im Stadtteil Palermo wohnt, auch Villa Freud genannt, sitzt an der Quelle...mehr

Radikal subjektiv – Clarice Lispector
www.die-horen.de, 4/2010 (PDF)

Ihre Katzenaugen lassen den Betrachter nicht los. "Sehen ist der Wahnsinn des Körpers" war die Maxime von Clarice Lispectors Leben und Schreiben. Die grande dame der brasilianischen Literatur erlebt eine Renaissance. Edith Werners Textauswahl mit Einführung macht Lispectors Zeitungschroniken erstmals dem deutschsprachigen Leser zugänglich... mehr

Singapur liest
www.boersenblatt.net/407968

Den tropischen Stadtstaat am südchinesischen Meer verbindet man eher mit Hochhausdschungel und Einkaufsparadies als mit Büchern. Doch jährte sich 2010 zum fünften Mal das Singapore BookFest. In einer Halle des Suntec Convention Centre bot Popular Holding, die Buchhandelskette mit Verlag, 200.000 chinesische und englischsprachige Titel an... mehr

Erfolgreich gegen den Strom
www.jzeit.de, JüdischeZeitung 7/2010

"Sie ist eine Kämpferin", sagte ihre Mutter. Die 90-Jährige war bei der Amtseinsetzung dabei, ebenso Ehemann Johann Maree, Soziologieprofessor an der Universität Kapstadt, und die beiden Söhne. "Ich kann gut delegieren und die richtigen Mitarbeiter auswählen", benennt Zille eines ihrer Erfolgsgeheimnisse. "Mein Mann war meine beste Personalentscheidung", lacht sie. "Wir sorgen für Mamas Bodenhaftung" kontert Sohn Paul... mehr

Fremde Eingeborene - Afrikaanse Literatur seit dem Ende der Apartheid
www.litprom.de LiteraturNachrichten 6/2010

Wer sich im Städtchen Paarl umsieht, erblickt auf einem Hügel ein seltsames Monument. Spitze Betonnadeln ragen auf. Die überdimensionierten Backenzähne gehören zum Taalmonument. Stolz darauf, dass Afrikaans als offizielle Sprache Südafrikas anerkannt worden war, errichteten die Buren dem Afrikaans ein Denkmal. Es ist uns ernst steht am Sockel. Ernst wurde es auch für die anderen. Die Buren drückten ihre Sprache allen Bevölkerungsgruppen im Lande auf und mit ihr die Ideologie der Apartheid. Entsprechend verhasst war sie... mehr

Die Hauptstadt der Bücher
www.boersenblatt.net Heft 20, 5/2010 (PDF)

Jeden Morgen habe ich die Qual der Wahl. An fünf Zeitungskiosken in meiner nächsten Nachbarschaft kann ich mein Leib- und Magenblatt kaufen. Aber nicht nur das. Einige warten auch mit Büchern auf. Darunter ist so schwere Kost wie "Psychoanalyse in der Krise". Auch in der Rush hour quetschen sich Porteños, wie sich die Bewohner von Buenos Aires nennen, mit der Nase im Buch in die U-Bahn oder den Omnibus.
Keiner weiß wohl genau, wie viele Buchläden es in der 11-Millionen-Metropole gibt. Der Broadway von Buenos Aires, die Vergnügungs- und Theatermeile an der Avenida Corrientes mitten im Zentrum, ist auch das Eldorado der Buchjäger... mehr

Die drei Leben der Feuerland / Penelope
www.segeln-magazin.de, 1/2010

Von Büsum nach Büsum ist die alte Dame geschippert. Dazwischen liegen Tausende von Seemeilen bis Feuerland und zu den Falkland-Inseln, ein Namenswechsel und ein Kriegseinsatz. Gut 80 Jahre und eine bewegte Vergangenheit hat das Schiff auf dem Buckel. Zum Leben erweckt wurde es von Gunther Plüschow, dem Abenteurer und Flugpionier... mehr

Gottes eigenes Land
www.boersenblatt.net, Heft 15: Plus Sport

Wenn am 11. Juni im Soccer City Stadion von Johannesburg der Anpfiff zu den ersten Fußballweltmeisterschaften auf afrikanischem Boden ertönt, werden sich die ewigen Zweifler die Augen reiben. Ist dies das Land der erst vor einem guten Jahrzehnt überwundenen Apartheid, von Armut, Aids und Verbrechen geplagt? Südafrika hat viele Gesichter. Sauertöpfische oder grimmige sind kaum darunter. Seit langem sind alle Anstrengungen auf das eine Ziel ausgerichtet worden: Der Welt zu zeigen, dass Südafrika mitspielen kann und das nicht nur im Fußball .... mehr